Das Familienrudelvon Manfred HardtkeDie Führung im RudelIn den Erbanlagen unseres Hundes ist genetisch fest verankert: das Rudel, die Gruppe, das Team muss geführt werden. Je stabiler, konsequenter, vertrauter das Kleinrudel gruppenorientiert angeleitet wird, umso entspannter wirkt die Atmosphäre zwischen den Sozialpartnern, in fast jedem Umfeld. Im Gegensatz dazu besteht aber auch die akute Gefahr, dass der Team-Chef psychisch und auch körperlich auf Dauer überfordert wird - die Rudelführung erfordert ständig Höchstleistungen bei allen (Sozial-)Kontakten. Ich weise insbesondere auf die enorme Reaktionsschnelligkeit des Raubtiernachfahren Hund hin! Vorbild und LotseFühlt sich unser Hund mit seinen Erbanlagen und aus seiner bisherigen Lebenserfahrung im Familienrudel dafür bestimmt, die "Alpha- Position" auszufüllen, besteht für seine Menschen dringender Handlungsbedarf. Von sich aus kann ein Familienrudel unter der Führung des Hundes nicht bestehen. Nicht nur miteinander, sondern auch mit dem sozialen Umfeld kommt es zwangsläufig zu immer größeren Problemen. Wir leben in einer technisierten Menschenwelt, mit komplizierten, arteigenen (eigenartigen?) Vorgaben, Regeln usw. Unser Hund ist zwar ein Lernlebewesen, braucht aber einen Lotsen. Der Hund lernt schlecht durch Zurechtweisung oder gar Bestrafung, Durchdenken wir einfach mal folgendes:
Anregung jederzeit - Aufregung stört noch oft genug! |