Milz– und MagendrehungDer Alptraum aller Hundebesitzervon Christine OpitzWir haben eine 9½ jährige Mischlingshündin. (Bobtail - Briard Mix, Schulterhöhe 63 cm, 32 kg) Sie ist ruhig und ausgeglichen, bekommt von klein auf immer zwei Mahlzeiten. Nach dem Fressen achten wir sehr darauf das sie nicht herum tollt. Obwohl nichts bei ihr für eine Magendrehung spricht, hat es auch sie erwischt. Zur Autorin ![]() Christine Opitz, 58 J., ist genau so wie ihr Mann eine sehr erfahrene und sachkundige Hundehalterin. Anja ist nach einem Schäferhund-Mix bereits der 2. Hund der Familie. Christine war lange Zeit engagiertes Mitglied in einem Hundeverein und betreute mit viel Geschick über 3 Jahre die Öffentlichkeitsarbeit dort. Da die Zahl der Magendrehungen in den letzten Jahren erschreckend zugenommen hat, gehörte 2006 unter M. Hardtke theoretisches Wissen über die Magendrehung zum Ausbildungsplan des Vereins. So wurde Anjas Not von ihren Leuten schnell erkannt und der so entscheidende Zeitfaktor bis zum helfenden Eingriff war kurz. Dass Anja über viele Jahre regelmäßig als Besuchshund an zahlreichen Veranstaltungen in Pflegeheimen, Schulen, Kitas und Behinderteneinrichtungen teilnehmen durfte, spricht für ihr ausgeglichenes Wesen. An einem Montagabend im August dieses Jahres, nach dem Besuch auf dem Hundeplatz, hat sie ihre abendliche Mahlzeit zu sich genommen und so ca. anderthalb Stunden später wurde sie total unruhig, fing an zu hecheln, wollte sich legen, was aber nicht gelang, sie wollte sich erbrechen, auch das war ohne Erfolg. Wir fasten den Entschluss zum Tierarzt zu fahren. Mein Mann wollte sie von hinten her festhalten und stellte mit großem Schrecken fest das ihr Bauchumfang ganz hart und dick war. Für uns stand sofort die Diagnose Magendrehung.
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